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Beratung für Menschen ohne Wohnung
Adolf-Kolping-Str. 15
55116 Mainz
Tel. 06131 / 22 77 74
Fax: 06131 / 28 09 15
E-Mail:
starthilfe@plh.de
Hauptamtliche Mitarbeiter:
Sabine Hamann
Beate Jagusch
Carlo Fortunato
Öffnungszeiten der Beratungsstelle:
| Mo - Fr (außer Do) | 09:00 Uhr - 12:00 Uhr |
| Mittwochs auch | 13:30 Uhr - 16:30 Uhr |
| außerdem: | nach Vereinbarung |
Beratung
Durch das Aufsuchen beim "Streetwork", die Informationen durch andere Wohnungslose, Vermittlung durch ehrenamtliche Helfer der Teestube, der Ämter und anderer Einrichtungen, finden Wohnungslose den Weg in die Start-Hilfe. In geschützten Büroräumen erhalten sie professionelle Beratung und können sich eine Postadresse einrichten lassen, die Grundvoraussetzung für die Gewährung von Leistungen diverser Ämter ist.
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Sabine Hamann im Beratungsgespräch
Konkrete Arbeitsinhalte einer Beratung sind u. a.
- Beratung bei akuten finanziellen, gesundheitlichen und sonstigen persönlichen Problemen
- Krisenintervention
- Information über das bestehende Hilfesystem
- Unterstützung bei Wohnungssuche
- Vermittlung an andere Einrichtungen der Wohnungslosen-, Suchthilfe in das medizinische Versorgungssystem oder Therapieeinrichtungen
- Beschaffung von Dokumenten
- Hilfe und Aufkärung bei der Antragsstellung und Durchsetzung von Rechtsansprüchen nach SGB II, SGB XII und Gesetzen der Rentenversicherung
- Begleitung zu Behörden
- Schuldenregulierung in kleinerem Umfang
- Prävention bei drohendem Wohnungsverlust
Aufsuchende Sozialarbeit (Streetwork)
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Beate Jagusch beim "Streetwork"
Wohnungslosen fällt es aufgrund von Scham, fehlender Motivation oder Unwissenheitschwer, Hilfeeinrichtungen aufzusuchen. Aus diesem Grund nutzt die Start-Hilfe die Methode der aufsuchenden Sozialarbeit, bei der Betroffene in ihrem Lebensraum "Öffentichkeit" aufgesucht werden um Hemmschwellen abzubauen.
Diese Methode dient dazu,
- sich einen Überblick über Lebensituationen und bevorzugte Aufenthaltsorte zu verschaffen
- bestehnde Kontakte zu halten
- neue Kontakte zu knüpfen und Vertrauen zu gewinnen
- Informationen über das bestehende Hilfesystem zu vermitteln
- Beratung in den Räumlichkeiten der Start-Hilfe anzubieten
Nachbetreuung
Die Start-Hilfe sieht es als ihre Aufgabe, nach erfolgreicher Wohnungsvermittlung deren Erhalt zu sichern. Das geschieht durch Halten des Kontaktes zum Klientel, Hausbesuche und Gespräche, die deren "Wohnfähigkeit" fördern sollen.
Öffentlichkeitsarbeit
Die Öffentlichkeitsarbeit der Start-Hilfe findet u. a. in folgender Form statt:
- Kooperation mit Printmedien, Fernsehen und Hörfunk
- Internetauftritt
- Informationsveranstaltungen für Pfarrgemeinden, Schulklassen, Studentengruppen, etc.
- Erstellen von Pressemitteilungen
- Mitherausgabe des Wegweisers für Menschen ohne Wohnung in Mainz
Wohnwagenprojekt
Wohnwagen an der Pfarrgemeinde St. Bernhard in Mainz
Das Wohnwagenprojekt findet zur Zeit in Kooperation mit zwei katholischen Pfarrgemeinden im Mainzer Stadtbereich statt.
Die Pfarrgemeinden stellen in diesem Zusammenhang den Platz für einen Wohnwagen sowie WC und Waschgelegenheit zur Verfügung. Damit wird gewährleistet, dass Wohnungslose in der Übergangssituation von "der Straße" in eine eigene Wohnung, Wohnen erproben können ohne ihre Selbstständigkeit zu verlieren. Kontakte außerhalb der Wohnungslosenszene knüpfen können, sich nach und nach wieder in die Gesellschaft integrieren können und einen festen Wohnsitz vorweisen können. In diesem Zusammenhang werden Individualität und Privatsphäre gewahrt und soziale und administrative Kompetenzen gefördert.
Die Bewohner werden in dieser Zeit von Mitarbeitern der Start-Hilfe begleitet und unterstützt.
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